Was ist Psychotherapie?

In der Entwicklungshilfe gilt der Grundsatz:
Willst du einen Menschen für einen Tag satt machen, schenk ihm einen Fisch.
Willst du ihn für sein ganzes Leben satt machen, lehre ihn zu fischen.

Bei mir können Sie lernen zu „fischen“.

Psychotherapie, psychologische Beratung und Coaching sind die gemeinsame Arbeit des Klienten mit dem Psychologen an den Themen des Klienten. Die dafür übliche Bezeichnung „Behandlung“ ist irreführend, da sie das Modell einer medizinischen Behandlung, wie z. B beim Masseur oder beim Zahnarzt, suggeriert. Bei solchen Behandlungen sind die Rollen klar definiert: Masseur und Zahnarzt sind aktive „Behandler“, der Patient ist passiver „Behandelter“.

Im Gegensatz dazu bilden Psychologe und Klient (nicht: „Patient“!) ein Zweier-Team, das gemeinsam die Themen des Klienten bearbeitet und versucht, seine Probleme zu lösen. Daher müssen sich beide in dieser Team-Arbeit engagieren.

Ihr persönliches Engagement ist Ihr wichtigster Beitrag zu unserer Zusammenarbeit. Deren Ergebnisse hängen wesentlich von Ihrer Initiative und Ihrer aktiven Mitarbeit ab. Je mehr Sie sich selbst bemühen, umso eher werden Sie Erfolg haben.

Dazu eine Analogie aus dem Sport: Will ein Sportler seine sportlichen Leistungen verbessern, kann er einen Trainer engagieren. Ein Schwimmsportler z. B. wählt einen erfahrenen Wassersport-Trainer. Dieser Trainer weist ihn auf Chancen und Fehler hin, warnt ihn vor Gefahren, er motiviert ihn, macht ihm vor allem Mut. Allerdings: der Sportler muss selbt schwimmen. Er wird nicht geschwommen.

Psychotherapie für Jugendliche und Erwachsene

Vorbemerkung: Schmerzen oder Fieber sind keine Krankheiten, sondern „nur“ Signale für sie auslösende Störungen. So sind Zahnschmerzen „nur“ Alarm-Signal für eine Karies oder eine Wurzelentzündung und Fieber Alarm-Signal für eine Entzündung. Zahnschmerz-Tabletten heilen daher keine Karies und fieber-senkende Mittel keine Entzündung, sondern unterdrücken nur das Symptom: sie schalten die Alarm-Anlage aus.

Genauso ist es mit psychischen Symptomen: Ängste, Depressionen, Panik-Attacken, Phobien usw. sind (obwohl das viele „Fachleute“ behaupten) keine Krankheiten, sondern Signale für tiefere psychische Störungen, die diese Symptome auslösen. Da es sich dabei um Störungen im „Gefühls-Haushalt“ des Klienten handelt, sind Lösungen zur Heilung auch nur auf der „Gefühls-Ebene“ zu finden. Rationale Verstandes-Erklärungen helfen nicht weiter.

Dazu ein Beispiel: Auch ein Zahnarzt kann manchmal unter Zahnschmerzen leiden. Er kennt genau die Ursachen und kann das sich und seinen Kollegen genau erklären. Seine Kollegen werden im Takt mit dem Kopf nicken. Nur: verschwinden dadurch seine Zahnschmerzen?

Daher suche ich in Psychotherapie und psychologischer Beratung zuerst nach den unbewussten Auslösern der Symptome.

Noch eins: Psychotherapie ist zu einem gewissen Grad mit einer Kur zur Heilung medizinischer Krankheiten vergleichbar: Da psychische Erkrankungen oft das Ergebnis jahrelanger Fehlentwicklungen sind, sind sie kaum im Hauruck-Verfahren zu heilen. Daher ist Psychotherapie meist auf längere Zeit angelegt (z. B. 25 – 100 Sitzungs-Stunden, die auch Pausen zwischen den Sitzungen brauchen).

Im Einzelnen: Psychotherapie bei:

      • Angst, Depression, Antriebsmangel,

      • Ess-, Verhaltens- / Zwangs-Störungen,

      • Phobien, Hemmungen, Schüchternheit,

      • Kontakt-, Partnerschafts-, Sexual-Problemen

      • Intensiv-Kurzzeit-Therapie unter Einsatz von Hypnose